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27.04.17

Ist es wirklich Rheuma?

Abhilfe bei Rückenschmerzen und Osteoporose
 
Im Mittelpunkt der Patienten-Informationsreihe des Krankenhauses Püttlingen stehen im Mai rheumatische Erkrankungen. Dr. Ulrich Prothmann, Chefarzt der Klinik für Rheumatologie und Immunologie, informiert über neue und bewährte Medikamente, mit deren Hilfe die Aktivität der rheumatischen Erkrankung gebremst werden kann. Dabei berichtet Dr. Prothmann auch über Erfahrungen mit der Medikamentengeneration „Biologika“ sowie weiterer neuer Medikamente in der Rheumatologie. Alle Besucher sind am Donnerstag, 18. Mai 2017, 18 Uhr, herzlich eingeladen, sich an dem Arzt-Patienten-Dialog zu beteiligen. Die Veranstaltung findet im Konferenzraum der 8. Etage des Krankenhauses Püttlingen statt.
 
Rheumatische Erkrankungen zeigen vielfältige Symptome. In den meisten Fällen sind diese mit Schmerzen verbunden, die der Betroffene in unterschiedlichen Körperregionen empfindet. Häufig sind Gelenke, Wirbelsäule, Muskeln und Sehnen betroffen. Aber auch innere Organe können beteiligt sein. 
 
Moderne Medikamente lindern und helfen
 
In der Therapie der entzündlich-rheumatischen Erkrankungen werden Kortikosteroide (entzündungshemmende Medikamente) und Immunsuppressiva eingesetzt. Dabei gilt, dass die medikamentöse Behandlung neben einer möglichst kurzzeitigen Kortisontherapie in der Regel eine fundierte Basistherapie beinhaltet. „Dazu werden Medikamente, sog. „Immunsuppressiva“ eingesetzt, die das fehlgeleitete Immunsystem wieder in die Schranken weisen“, erklärt Dr. Ulrich Prothmann. „Diese Medikamente helfen uns Kortison einzusparen und den Ablauf der entzündlichen Aggression zu stoppen“, erläutert Dr. Prothmann. „Leider wirken diese Medikamente nicht bei allen Betroffenen gleich gut. Die Vielzahl der Krankheitsformen und die Auswahl eines geeigneten Medikaments werfen daher immer wieder neue Fragen auf. Unsere umfassenden Erfahrungswerte sowie neueste wissenschaftliche Erkenntnisse helfen uns, die Therapien individueller und besser zugeschnitten auf den einzelnen Patienten abzustimmen“, ergänzt Dr. Prothmann.
 
Neben diesen neuen Entwicklungen haben die bekannten und bewährten Behandlungsmethoden auch weiterhin Bestand. Zusätzlich zu der medikamentösen Therapie helfen vielen Betroffenen Physio- und Ergotherapie sowie regelmäßige Bewegung.
 
Unter Berücksichtigung der rheumatologischen Belange werden auch die Themen „Rückenschmerzen und Osteoporose“ aufgegriffen. Gerne erläutert Dr. Prothmann auch die Fragen der Interessierten in einem informativen Arzt-Patienten-Dialog.